“Je reste seul
jusqu´à ce que j´en puisse plus.
Alors je sors
pour rencontrer des amis.
Quand nous sommes tous ensemble
alors leurs rires me blessent et je les fuis…”
Edvard Munch
29. Juli 2010
die kann einen ganz schön müde machen…
gibt es überhaupt etwas anstrengenderes als in der Stadt der Liebe zu sein,
dafür aber ohne Liebe da zu sein?
Ist es ein Zweierkampf?
Eine riesige Arena mit romantischer Kulisse,
in der, der Stärkere gewinnt?
Ich bin müde zu kämpfen..
Wo kann ich mich ausruhen?
Wo kann ich getröst schlafen ohne Angst zu haben zu verlieren?
24. Juli 2010
ein weißes Shirt
schwarze Streifen auf der Schulter
ein mir angenehmer verschwitzter Männergeruch
seine Brust, beschmückt mit drei Sternen.
Da leg ich nun, dreh mich nochmal um
und lass das romantische Zwitschern des Parisers Verkehrs mich langsam aufwecken.
11. Juli 2010
“Die Foyers der Schönen Künste und die Nester der Revolutionäre quellen über von unvorstellbaren verlausten Nieten,
die ihren Kummer darüber,
dass sie weder einen Job als Tellerwäscher finden,
noch dem Cézanne das Wasser reichen können,
in Coca Cola ersäufen.
Und in ihrem Innern herrscht die gleiche gähnende Leere wie in den Schokoladenhasen,
die wir an Ostern unseren Kindern andrehen.”
Charles Bukowski
27. Juni 2010
Goldiger Sonnenuntergang am Meer
neben mir mein pinker Ipod und ein kühles Lager
Wind wirbelt in meinen braunen Locken rum
fühl mich sehr wohl in dieser naiven Stimmung von Glück
ich beobachte eine kleine Gruppe von schwarz gekleideten Menschen,
zu fünft waren sie,
einer von ihnen, eine Frau, krempelt ihre Hose hoch und zieht ihre Schuhe aus
sie bewegt sich Richtung Meer
die anderen folgen ihr
sie ist die die agiert, die anderen werden ebenfalls zu Beobachtern
ob sie ihre Füße das Meer spüren lassen will?
nee.. dafür geht sie viel zu tief ins Meer rein..
wir beobachten
als sie sich umdreht um wieder zum Strand zu gehen
seh ich´s
sie hält eine Urne in der Hand
sie geht zu einem der Männer
beide gehen weiter den Strand hoch zur Promenade
sie bleiben stehen
und füllen die Urne mit Sand auf
schließen sie
und stecken sie wieder in die für die Urne vorgesehene Tasche
schließen den Verschluss der Tasche
und gehen hoch auf die Promenade.
Die Frau dreht sich noch zwei Mal um..
Da sitzt ich nun
mit meinem pinken Ipod,
meinen braunen, vom Wind umwirbelten Locken
als ob sich nichts verändert hätte
02. Juni 2010
Es fühlt sich an, als würd ich in einer portugiesischen Kneipe rumsitzen..
tiefe, brummende, portugiesische Töne dröhnen leise von allen Seiten her,
rumkreischende Kinder,
umgeben von Iphone´s die vergeblich versuchen irgend einen Moment für die Ewigkeit festzuhalten,
und ich, immer noch den Verschluss der Super Bock Flasche in der Hand…
Auf einmal eine laute Musik,
so eine Melodie die schon jeder von uns mal irgendwo gehört hat.
Alle drehen sich langsam um.
Eine Frau mit einem langen, weißen Kleid und ein Mann der ihre Hand hält,
Beide sehen irgendwie glücklich und gleichzeitig leicht iritiert aus,
beide haben leicht gerötete Wangen und ein verstörten Blick in den Augen…
vor allem aber die Frau.. ob die wohl gleich hier umkippen wird?
Als alle draussen waren,
beschließe ich ebenfalls die Kirche zu verlassen,
setz mich in mein Auto,
fahr zu Tankstelle
und hol mir ein neues Bier.
18. Mai 2010
“Als Künstler
geboren zu werden
ist nicht nur ein Privileg,
sondern auch ein Fluch”
Louise Bourgeois
08. Mai 2010
man sagt ja immer “für alles gibt es ein erster Mal”..
also hier…
mein erstes Death Metal Konzert
Fazit:
netter Empfang
erstaunlicherweise sehr intensive und komplizierte Choreographie
und
sehr angenehme und tiefgründige Haargespräche
01. Mai 2010
“I lay on the floor
They asked me
what I do tonight
It answers
Search for the moon”
Soap & Skin
17. April 2010
“Hair is just a bunch of dead shit that grows out of your head.
I know it´s the traditional metal image to have long hair and everything,
but since when has everybody been fashion critics.
Anyway, the chick that cut it said it would grow back,
and if it doesn´t I´ll kick her ass”
James Hetfield
15. April 2010
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